Des Löwen Zahn, der muthig mich zerreißt,
Wenn er durch sein Gebrüll heraus mich fordert,
Ihn fürcht' ich nicht, ich hab' ihn nie gefürchtet,
Weil Heldenmuth vor Heldenmuth mich schützt.
Hier gilt's den Wechselkampf – er oder ich! –
Gleich sind die Waffen, ehrlich ist der Kampf.
Weit anders ist der Strauß mit böser Arglist,
Mit Schlangentücke und Verrätherei,
Die ungeseh'n unaufgefordert naht;
Vor diesem Nachtgespenst beschützt kein Muth.
Was langsam schleichend hundertfüßig naht,
Was eiskalt plötzlich dir am Rücken sitzt,
Was da ist, eh du weißt, woher es kam,
Das ist's, was mich in der Natur erschreckt!
Hier frommt kein Schwert, hier sei auf deiner Hut!
Ja, vor der Feigheit darf ein Held erzittern.
Deutsche Dichter & Denker
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! https://t.me/deutschedichter
Alle Dichtungen
Die Verbreitung der Wahrheit ist die erste Forderung der Sittlichkeit,
und an der Betätigung dieses Grundsatzes unterscheidet sich die neue Zeit von der alten,
deren Moral darauf hinauslief,
keine Wahrheit zu verbreiten und nur einzelnen Bevorzugten sie vorzubehalten!
Es gibt Zeiten, in denen der Mensch durchaus nur seiner eigenen Bildung nachgehen kann;
Je höher er diese aber steigert, je unfähiger wird er für den Verkehr mit der Welt!
Wie schaurig rauscht das Schicksal durch die Nacht!
Hoch fliegt der Purpur um die stolze Eiche,
Die Papppeln zücken Schwerter wie zur Schlacht,
Aufschluchzend neigt die Weide sich zum Teiche.
Dazwischen singt der Sturm auf seiner Geige
Ein wildes Lied – die Saite reißt entzwei,
Und durch den Aufruhr der empörten Zweige
Blitzt weiß der Himmel wie ein Schrei!
Man muss schon etwas wissen,
um verbergen zu können,
daß man nichts weiß!
Mit großen Augen blick ich in die Nacht.
Der Schmerz hält bei mir seine treue Wacht
und schaut mich an in tiefer, heiliger Ruh.
Der Sommerwind trägt durch mein Fensterlein
von reifen Ähren mir den Duft herein, –
und unter Tränen lächle ich dazu.
Ein banger Seufzer zittert durch die Flur.
Mir ist, als sänge leise die Natur
das Rätsellied vom Werden und vom Sein.
Geheimnisvoll weht es durch mein Gemach;
ich singe träumend ein paar Töne nach, –
und unter Tränen lächelnd schlaf ich ein!
Schlageter, Schlageter, du Held aus Eisen und Stahl,
Du standest für Deutschland, für Freiheit und Ideal.
Dein Mut war unerschütterlich, dein Wille unerschrocken,
Du hast für dein Vaterland dein Leben hingegeben, ohne zu zögern.
Schlageter, Schlageter, dein Name leuchtet hell,
Ein Symbol des Widerstands, ein Mahnmal, das uns befällt.
Du kämpftest gegen die Feinde, die unser Land bedrohten,
Dein Opfer wird uns stets in Erinnerung bleiben, unvergessen.
Schlageter, Schlageter, du bist ein leuchtendes Beispiel,
Für Tapferkeit und Opferbereitschaft, für Treue und Ehre im Leben.
Dein Andenken lebt in unseren Herzen weiter,
Du bist ein Held, den wir niemals vergessen werden.
Jahr: 1923
Wir tragen im Geiste das Testament,
im Herzen das Bild unsrer Ahnen.
Wir gehen die steinigen Wege zu End,
den Kommenden Straßen zu bahnen.
Wir schlagen die Brücke in diese Zeit.
Was unsere Väter begannen
in harter Zucht der Vergangenheit,
ist mit uns im Wehen der Fahnen.
Wir halten mit unserer letzten Kraft
die Heimat in schwieligen Händen,
für unseres Blutes Bruderschaft
das Blatt des Schicksals zu wenden!
Wo andere scherzen und lachen und schrein,
wo andere weinen und barmen,
sind wir mit unseren Sternen allein,
das Land in zitternden Armen.
Wir sprechen nicht viel von Opfer und Fron
und nichts wird uns jemals vergütet.
Der Glaube ist unser höchster Lohn:
Wir haben das Feuer gehütet!
Jahr: 1936
Wie sich die Pflanze
noch an ärmstem Ort
die Kraft zum Schönsein
aus der Tiefe nimmt-
so wirkt in dir
ein gleicher Wille fort,
der dich bewußt
zu gleichem Tun bestimmt!
Fass' es, Mensch, und wirf zusammen
Alles nun in einen Brand,
Was zur Schwäche mag verdammen,
Was mit Feigheit dich umwand.
Soll dich etwas so bedrohen,
Dass es willenlos dich beugt?
Gib's dem Feuer! Lass es lohen!
Sei der Geist, der selbst sich zeugt!
Deine Flamme sei die Stunde,
Deine Wiege der Moment –
Sei mit jener Macht im Bunde,
Die kein Recht von gestern kennt.
Wisse, Schuld wird ungeheuer,
Die ihr Konto nie zerreißt –
Lass es lohen! Gib's dem Feuer!
Sei der Zeuger, sei der Geist!
Mach dich von Sehnsucht frei und leb im Licht!
Haus nicht im Träumerschloß mit Spiegelwänden!
Du glaubst, das ist die Welt, was sie dir blenden, –
Ach nein, die Welt, mein Junge, ist das nicht.
Es ist ein tückisches Spiel des schiefen Schliffs
Und oft wohl gar Betrug, was sie dir zeigen.
Hinaus! Schlag sie entzwei, aufs Pferd zu steigen
Beherzten Sprungs und festen Zügelgriffs!
Ich bin der Knecht Ruprecht, immer getreulich und pünktlich. Ich komme aus dem Walde, wo die Tannen rauschen, wo die Eule schreit und der Wolf heult. Ich bringe den Kindern die schönsten Gaben, wenn sie brav und fromm sind. Aber wehe dem bösen Buben, der nicht gehorchen will! Dem schlag ich mit meiner Rute die Beine wund. So, nun merkt euch das und seid brav und fromm, dann kommt der Heiland auch zu euch und bringt euch das ewige Leben.
Jahr: 1862
Was ist die Wahrheit, die mich verband:
Ich suchte dich und fand mein Vaterland.
Ich war ein Blatt in unbegrenzten Raum,
nun bist du Heimat mir und bist mein Baum.
Wie weit verweht, vergingen ich im Wind,
wärst du nicht Kraft, die von der Wurzel rinnt.
Ich glaube an dich, denn du bist die Nation,
Ich glaube an Deutschland,
weil du bist Deutschlands Sohn!
Manche Touristen sind ständig mit Fotografieren beschäftigt,
damit sie sich hinterher ansehen können, was sie alles verpasst haben.
Ich hatte einst ein schönes Vaterland,
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.
Das schöne Land, so sonnig, war es nicht,
Die Bürger stritten, und der König war ein Wicht.
Doch träumt’ ich fort von einem deutschen Reich,
Wo Freiheit herrscht und Liebe ohne Gleich.
Jahr: 1844
Halt dich entfernt, teil dich nicht jedem mit,
Und flieh die Schwätzer, Lungrer, Schmecker,
Sieh nur, es ist ein kleiner Schritt
Vom Teller- bis zum Speichel-Lecker!
Jahr: 1791 - 1872
Immer strebe hin zum Einen,
das dich ganz erfüllt.
Ob im Großen, ob im Kleinen,
sei du stets sein Spiegelbild.
In den heißen Kampfestagen
wie in tiefen Stunden,
immer wirst du selbst getragen,
bist geheim gebunden.
Stets umschwebt, umwebt dich leis
deines Volkes Schicksalsruf.
Und du schaffst in diesem Kreis
nur, was es in dir erschuf!
Hier hab’ ich so manches liebe Mal
Mit meiner Laute gesessen,
Hinunter blickend ins weite Thal,
Mein selbst und der Welt vergessen.
Und um mich klang es so froh und so hehr,
Und über mir tagt’ es so helle,
Und unten braus’te das ferne Wehr
Und der Weser blitzende Welle.
Wie liebender Sang aus geliebtem Mund,
So flüstert es durch die Bäume,
Und aus des Thales offenem Grund
Begrüßen mich nickende Träume.
Da sitz’ ich aufs Neue und spähe umher,
Und lausche hinauf und hernieder;
Die holden Weisen rauschen nicht mehr,
Die Träume kehren nicht wieder.
Die süßen Bilder wie weit, wie weit,
Wie schwer der Himmel, wie trübe!
Fahr’ wohl, fahr’ wohl, du selige Zeit,
Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe!
Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen?
Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte!
Jahr: 1825 - 1898
Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.
Nichts, als was in uns selbst schon lebendige That ist,
kann es außer uns werden,
und es ist mit Schöpfungen des Geistes wie mit organischen Bildungen:
Nur aus der Blüthe geht die Frucht vor!
Die Hoffnungen auf ewigen Frieden, auf ungestörtes Völkerglück und dergleichen schöne Sachen mehr sind nur Hoffnungen von Kindern und Toren.
Ohne Kampf keine Entwicklung, und weil die Gesellschaft die rastlos fortschreitende Entwicklung ist, so bleibt es ihre Bestimmung, zu kämpfen, so lange überhaupt ihre labyrinthische Laufbahn währt.
Frieden gibt nur der Tod!
Ein Freund ging nach Amerika
Und schrieb mir vor einigen Lenzen:
Schicke mir Rosen aus Steiermark,
Ich hab’ eine Braut zu bekränzen!
Und als vergangen war ein Jahr,
Da kam ein Brieflein gelaufen:
Schicke mir Wasser aus Steiermark,
Ich hab’ ein Kindlein zu taufen!
Und wieder ein Jahr, da wollte der Freund,
Ach, noch was anderes haben:
Schicke mir Erde aus Steiermark,
Muss Weib und Kind begraben!
Und so ersehnte der arme Mann
Auf fernsten, fremden Wegen
Für höchste Freud’, für tiefstes Leid
Des Heimatlandes Segen.
O meine grüne Heimat,
ahnenerwählte du!
immer fliegt dir mein Sehnen
wie eine Lerche zu.
Immer singt es das eine
Lied, das dir gilt!
Immer in all meinem Schaffen
lebte, Mutter, dein Bild.
Alle Gestalten trugen,
die ich dichtend gebannt,
immer dein eigenstes Leben,
du mein geliebtes Land.
Alle meine Gesichte,
Wälder, Menschen und Tier,
stiegen, grünes Ostpreußen,
wie ich selber aus dir!
Alle meine Gesichte
werden dort um mich sein,
gehe ich, Mutter, wieder
wie ein Kind in dich ein!
Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken,
Einen Sommer lang.
Wenn wir uns von ferne sehen,
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.
Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gerückt.
Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn;
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.
Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.
Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken,
Einen Sommer lang!
Der staunenerregende Kosmos der deutschen Sprache, der Wörter, Sätze, Gedanken dieser Sprache, er bestünde nicht, wenn es seinerzeit nicht den Kriegern des Cheruskers Arminius gelungen wäre, den römischen Imperialismus aufzuhalten. Arminius ist damit der Urvater der deutschen Philosophie, der deutschen Musik und Kunst, der deutschen Technik, der deutschen Handwerkskunst und Kriegskunst und vieler anderer Kulturbeiträge, die von der Menschheit in breitestem Umfang in Anspruch genommen werden. Seine Wirkung war eine eminent kulturelle!
Die Höhe des Lichtes, der Gipfel der Kraft
Ein Feuer des Dankes wird heut‘ entfacht
Es blüht und es drängt und steht voll im Saft
Wir tanzen heut‘ wild bis tief in die Nacht
Die Frucht ist im Werden, die Erde im Schwange
Das Feuer, es zuckt, es sprühen die Flammen
Ich liebe, ich lasse, es mir ist nicht bange
Von der Erde, vom Lichte wir alle abstammen
So feierten die Ahnen einst das Fest:
Und alles Innige und Sinnige
Und alles Dichterische und Ahnende
Brach mächtig hervor, was tief geborgen
In unseres Volkes edler Seele ruht.
Noch grüßen aus der Heldenzeit herüber
Uns diese Feuer; mahnend grüßen sie!
Es brennt das Sonnenwendfeuer rasch herab;
Doch in der Seele unseres Volkes lodert
Ein Feuer unauslöschbar heil'ger Glut,
Das Feuer flammender Begeisterung
Für dieses Volkes Eigenart; und wahrlich,
Nicht früher wird erlöschen diese Glut,
Bis daß der letzte deutsche Mann verblich.
Wir aber schwören zur Sonnenwendzeit,
Das Feuer deutscher Volksbegeisterung
Zu pflegen immerdar, treu bis in den Tod!
Wir glauben an die Kraft des Wahren,
an starke Liebe, starkes Hassen.
Wir glauben an den Sieg des Klaren,
an Hände, die vom Werk nicht lassen.
Wir glauben an die Kraft der Einheit,
an Heldentum, das sich vollendet.
Wir glauben an den Sieg der Reinheit,
die sich zur Opfertat verschwendet.
Wir glauben an die Kraft des Mutes
und an die Ehre unsrer Waffen.
Wir glauben an den Sieg des Blutes,
das uns zu einer Art geschaffen!
Man sollte alle Tage
wenigstens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und,
wenn es möglich zu machen wäre,
ein vernünftiges Wort sprechen.
Was du auch tun magst,
um reiner, reifer, freier zu werden,
du tust es für dein Volk!
Gebt deutschen Kindern deutsche Namen!
1.
Ein Volk, das im schärfsten Kampfe um seine Zukunft und gegen fremde Herrschaftsansprüche steht, sollte auf fremdvölkische Namen verzichten.
Die Vornamen der nordländischen, uns artverwandten Völker sind nicht grundsätzlich abzulehnen; jedoch ist der Reichtum an eigenen Namen so groß, daß man die skandinavischen ohne weiteres entbehren kann.
Man wähle deshalb auch die heimische Namensform statt der skandinavischen (z. B. Ingeburg statt Ingeborg oder Zusammensetzungen mit Bern statt Björn).
2.
Der deutsche Vorname soll dem Kinde ein Beispiel und ein Hochziel für das Leben mitgeben!
In der Besinnung auf unsere eigene Art sollten wir deutschen Kindern nur Namen deutscher Herkunft geben.
Die überlieferten Vornamen germanischen Ursprungs enthalten samt und sonders in edler Form und Sprache Bilder deutschen Wesens und deutscher Sinnesart.
Sie künden von Kampf und Sieg, von Ruhm und Ehre, von Trotz und Treue, von Mut und Kraft, Kühnheit und Adel.
Nach diesen Wunschbildern sollte die Namenswahl erfolgen.
Der Wunsch aber ist, daß das Kind seinem Namen Ehre machen möge.
3.
Die Überlieferung soll gewahrt bleiben.
Deutsche Namen, die in der Familie gang und gäbe sind, sollte man möglichst in ihr weitervererben.
Oftmals sind undeutsche Namen seit einigen Generationen in einer Familie gebräuchlich; man sollte in diesen Fällen zu den älter üblichen Namen zurückkehren.
Der undeutsche Name ist gewöhnlich nur etwa in zehn Geschlechterfolgen üblich gewesen. Hunderte von vorangegangenen Geschlechtern aber hatten germanische Vornamen getragen.
4.
Das deutsche Namensgut ist so formenreich, daß es nicht angebracht ist, krampfhaft nach ausgefallenen Vornamen zu suchen.
Ebenso ist davor zu warnen, ausgesprochene Modenamen zu wählen, z. B. Namen aus Tanzschlagern und Liedern, von Filmstars oder Modehelden; denn das einst erwachsene Kind wäre dann für alle Zeiten mit einem Namen behängt, der für seinen Träger selbst nichts besagt und dessen Ursprung schon vergessen ist.
Ebenso sollte die modische Sitte verschwinden, zwei einander fremde Namen zusammenzukoppeln (z. B. Annerose, Heidemarie).
5.
Der Name kann nach einem Vorbild aus Gegenwart und Geschichte gewählt werden.
Vielfach erhält das Kind den Namen seines Treumundes.
Indem man den Vornamen eines berühmten Deutschen wählt, kann man damit den Wunsch verbinden, das Kind möge diesem Vorbild nacheifern.
Es ist ebenso möglich, seinem Kinde den Namen eines gefallenen Helden zu geben.
6.
Der Vorname soll zum Familiennamen passen.
Zu einem einsilbigen Familiennamen wird im allgemeinen ein mehrsilbiger Vorname besser klingen als ein einsilbiger und umgekehrt (z. B. Waldemar Schulz, Ulf Gattermann).
Auch der Stabreim kann für die Namenswahl mitbestimmend sein (z. B. zum Familiennamen Hagen die Vornamen Helga, Harro, Herbert, Hilde).
Jedoch sollte für die Wahl eines Namens niemals allein der Wohlklang ausschlaggebend sein. Wichtiger ist die Namensbedeutung.
7.
Neben den allgemeindeutschen Vornamen sollten die in den Stämmen gebräuchlichen Sonderformen möglichst erhalten bleiben.
Es soll damit keiner Eigenbrötelei der Stämme Vorschub geleistet werden.
Jedoch sind in den einzelnen Landschaften besondere Formen der germanischen Vornamen überliefert, die es verdienen, lebendig zu bleiben.
Es ist dagegen unerwünscht, solche stammesgebundene Namen willkürlich zu verpflanzen oder zu verallgemeinern.
8.
An Stelle der Kurzformen sollten möglichst die Vollformen gewählt werden.
Neben den gemeindeutschen Vollformen sind landschaftlich verschiedene Kurzformen gebräuchlich, die als Rufnamen gebraucht werden können (z.B. Vollform: Friedrich, Kurzform: Fritz, Frerk, Friedel, Friedo, Frieder, Fredel usw.).
In unserer Namensgebung sollten jedoch die Vollformen bevorzugt werden.
Ein Wert von Münzen wird gewogen,
beim Wert vom Gelde wird gelogen,
ist wertlos wird auch immer sein,
nur Lüge, ein fiktiver Schein.
Der Mensch, die Tiere, all die Pflanzen,
die Sonne, Wald, die Welt im Ganzen,
das Wasser, Berge schöne Wiesen,
des Windes wahrhaftige Prisen.
Ein wahrer Wert jetzt gebt gut acht,
nur wir sind das, was uns ausmacht,
was wird gesprochen an manchen Ort,
ist nur Gesagtes, nur ein Wort.
Den Wert des Lebens unschätzbar,
eben wie Zeit und Jahr um Jahr,
für Diese die den Wert noch finden,
Ihr eigen Selbst mit dessen binden,
wird schwinden eine innen Kühle,
erlangt zurück: Selbstwertgefühle.
Wer zweifelt,
verzweifelt,
Angst verkündigt den gezückten Donnerschlag über dem Haupte.
Wer hofft,
hat schon gesiegt und siegt weiter!
Sei künftig auf der Lebensreise,
Wie hier in diesem Buch
Die vollgeschrieb'nen Blätter, weise,
Doch berg' es vor der Menge klug,
Durch Thaten nur, nicht durch Sentenzen,
Such' mild wie Mondenlicht zu glänzen,
Moral'sche Schwätzer gibt's genug!
Von der Elbe bis zum Rheine
Und zurück in das Ungarland
Sind die besten Fraun alleine,
Die ich auf der weiten Erde fand.
Weiß ich recht zu schauen
Wackern Sinn und Leib,
Helf mir Gott - ich schwöre,
Daß das deutsche Weib
Besser ist als andre Frauen!
Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet,
das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt,
das Kostbarste, was er im Leben besitzt,
ist die Familie!
Manche Politiker muß man behandeln wie rohe Eier.
Und wie behandelt man rohe Eier?
Man haut sie in die Pfanne.
Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.
Der Mann des Weibes Schutz und Hort,
Das Weib des Mannes Zier!