Eine Aneinanderkettung der Momente,
Augen aus dem Fenster, Musik in den Ohren,
Weinberge erblicken, rasend fliegen Eindrücke.
Wolken ziehen, Sonne, versteckt blinzelt sie kurzzeitig,
spendet Lächeln, Regentropfen perlen
in Fäden mit dem Fahrtwind an der Scheibe.
Autos, wie blecherne Käfer auf der Brücke,
Fluß liegt eingebettet im Tal, Bäume zieren das Ufer,
Die kleinen Berge, deren Spitzen verhüllt sind,
eine Landstraße, einsam schlängelt sie sich,
nicht befahren, endlos wirkend, nasse Fahrbahn,
kein Vogel in Sicht, es regnet.
Vereinzelt stehen Häuser wie Mahnmale,
zu zeigen: Wir sind überall.
Solarpark, Windräder ragen in den Himmel empor,
drehende Ungeheuer, unpassend im Anblick.
Kirche mit Turmspitze und Glockenturm,
und weiter stählerne Viecher, kriechend wirken.
Felder, vereinzelt Hochstand darin finden,
weit am Horizont entfernt, verschwommen, Strommasten,
die Leitungen nicht zu erkennen, grotesk anzuschauen.
Kräne heben und senken Lasten, eine Lagerhalle mit Gitter,
Dach noch nicht fertig, Büsche versperren die Sicht,
lassen nur erahnen, was dahinter zu sehen ist, Umrisse.
Idylle des Waldes gestört durch das Getöse des Zuges,
ein Reh flieht, erschreckt durch das Kreischen der Räder.
Nebel bedeckt stellenweise den Boden der Äcker,
Ein Traktor arbeitet sich durch das Getreide,
darüber ziehen Vögel Kreise, wartend auf ein abfallendes Korn.
Moosbedeckte Stämme, Farne, hellgrün im Tageslicht.
Baumwipfel ragen auf Augenhöhe aus dem Tal,
Gleisrand bedrohlich nahe, Steine scheinen von der Kante zu fallen,
Warnung, nichts ist unendlich, jederzeit!