Laßt die Schwerter sie zerbrechen,
laßt die Lumpen Knechtschaft sprechen,
wo der Feind nur haßt!
Laßt sie unsrer Toten spotten,
laßt sie selber sich entgotten,
laßt sie's treiben, laßt!
Laßt beherrschen sie die Stunde,
eine flüchtige Sekunde
voll Erbärmlichkeit
schenkt das Schicksal selbst den Flennern,
doch es rechnet nur nach Männern
seit urewger Zeit.
Männer fragen nicht nach Waffen,
Waffen wird ihr Wille schaffen,
ist nur der von Stahl!
Leiber können Wälle bilden,
Unser Vaterland umschilden,
taten's schon einmal.
Was in schwerterstolzen Tagen
jeder willig war zu tragen:
Opferung des Bluts!
Laßt der Söhne Herzen schlagen
und wenn sie den Kampf nicht wagen,
unser Enkel tuts!
Jahr: unbekannt