Geschichte interessiert mich nicht
Der arme Tor dort zu mir spricht
"Mein Blick geht in die Zukunft weit
Was soll ich mit der Vergangenheit"
So glaubt er, er sei gescheit.
Was vor mir war, kann ich nicht lenken
Doch für das Morgen kann ich denken
Für's Neue, setze ich mich ein
Das schwöre ich mit Stein und Bein
Das Alte, soll vergangen sein.
Ach Bursche, glaubst du deinem Wort?
Denkst das Alte wäre fort?
So schau dich um, es ist hier
Schütze es mit dem Rapier
es lebt in allem, auch in dir
Es fließt in dir der Ahnen Blut
Schenkt dir Kraft und auch Mut
Bedenke ihrer alten Schlachten
Die uns erst das Heute brachten
All das möchtest Du missachten?
Hör' und lies das deutsche Wort
Ist es nicht schützenswerter Hort?
Jahrtausende alt, doch edel klingt
Die Sprache die ins Herz uns dringt
Und uns von alten Tagen singt.
Höre der himmlisch Melodien
Die kraftvoll durch die Zeiten ziehen.
Die deutsche Treue neu verfassen
Deutsche Herzen glühen lassen
Hände führen, zum Schwerte fassen.
Das Wissen längst vergangener Zeiten
Lässt uns erst in die Zukunft schreiten
Doch armer Tor denkst wirklich stur
Verkündest dreist, in aller Ruhe
Die Zukunft sei uns wichtig nur.
Die Geschichte, die ein Volk nennt sein
Heiligstes Gut, nenn sie auch dein
Darf niemals vergessen werden
Muss verwurzeln in die Erben
Damit die Werte niemals sterben.
Ein Volk kann nur dann Zukunft haben
Wenn Altes wird niemals begraben
In Traditionen die wir pflegen
Sind uns die Ahnen stets zugegen
Wenn wir den Stein der Zukunft legen!
Was ist das nur für eine Welt,
in der wir heute leben,
an allen Ecken fehlt das Geld,
trotz Arbeit und trotz Streben.
Beim Einkaufen in jeder Stadt,
wird man nur blöd angemacht,
ob man mal 'ne Kippe hat,
oder 'nen Euro locker macht.
Jugendliche ohne Arbeit,
auch die Alten leiden Not,
Betrugsgesindel macht sich breit,
Gerechtigkeit ist längst schon tot.
Rettungsschirme, Bankenrettung,
ist das Einzige, das zählt,
die Staatsmacht braucht Bewunderung,
und dafür wird das Volk gequält!